5 Anzeichen dafür, dass du wie eine Muschi trainierst.

Sei keine Muschi im Gym und geh am besten nochmal diese Checkliste durch, um auf Nummer sicher zu gehen.

1. Du trägst Schmuck beim Workout

Zunächst mal outest du dich damit als billiger Poser. Hochwertiger Schmuck aus Gold, Silber oder ähnlichen Edelmetallen ist weicher als der üblich verwendete Stahl der Hantelstangen und wäre nach einer Trainingseinheit bereits böse zerkratzt. Teurer Schmuck wird also vor dem Training abgelegt. Des Weiteren ist es mir ein Rätsel, wie du eine Hantelstange stabil greifen möchtest, wenn deine Wurstfinger mit billigen Blechringen bekleidet sind. Über Halsketten will ich mich gar nicht erst auslassen. Ich weiß, du wärst gern cool. Ich weiß, du wärst gern wie Flavor Flav, aber mit Muskeln. Sorry, aber ich muss dich enttäuschen. „Gold“kettchen im Fitnessstudio sieht IMMER so aus:

Also tu dir und allen anderen einen Gefallen und lass deinen Scheiß in der Umkleide (oder noch besser zuhause). Wir sind hier schließlich nicht beim RTL 2 Casting.

2. Du trainierst mit Handschuhen

Ja, schwere Gewichte hoch heben tut an den Händen weh. Und man bekommt Schwielen! Ein absolutes No-Go für Maniküre-Models. In diesem Fall frage ich mich, was du im Freihantelbereich zu suchen hast. Geh zurück in den Zumba-Kurs, du Mädchen.

wenn du nett fragst, hilft sie dir vielleicht sogar dabei, die Gewichte aufzuräumen.

Sehen wir der Tatsache ins Gesicht: Männerhände, die benutzt werden, sehen selten perfekt gepflegt und wunderschön aus. Und die Schwielen an deinen Handflächen sind das schützende Geschenk, das Brodin dir gibt, damit du ihm noch größere Opfergaben reichen kannst. Im Übrigen hat man mit Handschuhen bei vielen Übungen nicht den nötigen Grip oder die korrekte Handhaltung. Also wirf die Teile weg oder schenke sie deiner Oma für die Gartenarbeit.

Handschuhe haben schon O.J. Simpson in Schwierigkeiten gebracht

3. Du trägst den Gewichthebergürtel immer und überall.

Gewichthebergürtel haben einen sehr spezifischen und sehr engen Anwendungsbereich. Hier ein paar Sachen, für die er nicht gedacht ist:
– Deine Wirbelsäule vor deiner Fettleibigkeit bei einfachsten Geräteübungen schützen
-Als Modeaccesoir
-Verringerung deines Bauchumfangs
Ein Gewichthebergürtel dient deinen Bauchmuskeln bei den Grundübungen mit viel Gewicht (Kniebeugen, Kreuzheben, evtl Overhead Press) als Gegenspieler, hilft dadurch, den intraabdominellen Druck zu erhöhen und verleiht dir dadurch extra Rumpfstabilität. Solltest du ihn für irgendetwas anderes benutzen, ist das ein Zeichen dafür, dass du ein paar Grundlegende Prinzipen nicht verstanden hast und dich einfach ficken gehen solltest.

4. Du versagst bei den Grundübungen

Jeder gesunde männliche Mensch sollte folgende Dinge ohne probleme ausführen können: Bankdrücken mit Körpergewicht, Kniebeugen mit eineinhalbfachem Körpergewicht, Kreuzheben mit dem doppelten Körpergewicht, 10 Klimmzüge und 20 Dips. Solltest du diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bist du eigentlich schon ein Pflegefall und hoffentlich gut krankenversichert. Zu den Zahlen gehört übrigens auch die korrekte Ausführung. Kniebeugen, die nicht mindestens bis parallel gehen, zählen nicht.

Todesstrafe!

Ebensowenig Bankdrücken, wenn die Stange nicht deinen Brustkorb berührt und bis zur kompletten Armstreckung ausgeführt wird. Und scheiße, wenn du die Stange beim Kreuheben nicht absetzt, bist du nicht nur ein nerviges Arschloch, sondern auch ein Schwächling. Hoffentlich gehts dir so wie ihm:

5. Du hälst Kaffekränzchen zwischen den Sets.

Ich hab manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich bei schwerem Kreuzheben oder Kniebeugen 5 Minuten Pause mache. Aber wenn du dich bei deinen 40kg-Beugen in den Satzpausen mit dem halben Gym unterhältst, dir was zu trinken holst, Weiber begaffst, dich selbst im Spiegel zwölfmal umfrisierst, um dann nach zwölf Minuten endlich mal wieder Gewichte zu bewegen… hast du was nicht verstanden. Nicht nur reduzierst du die Effektivität deines Workouts massiv. Du nervst auch andere Leute, die eventuell darauf warten, das Kniebeugenrack auch mal zu benutzen. Um im Gegensatz zu dir eventuell sogar wirklich zu arbeiten.

Und jetzt zurück an die Arbeit!